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<pre>Da den Adlern wie bereits erwähnt am Samstag schon ein einzelner Punktgewinn zum sicheren Klassenerhalt reichen würde, ist davon auszugehen, dass auch in Bremen der Fokus zunächst auf einer gesicherten Hintermannschaft gerichtet sein wird.  <p> Die Wettfreunde gehen davon aus, dass der Torschützenkönig 2017/18 Robert Lewandowski heißen wird!  <p>  Hier passt es zunächst einmal aber bestens ins Bild, dass auch in der Veltins-Arena von dem erwähnten Nachholbedarf berichtet werden muss: Wurden die jüngsten drei Partien auf Schalke allesamt verloren, liegt das letzte „richtige“ Erfolgserlebnis mittlerweile sogar schon sechseinhalb Jahre zurück. <p> Obwohl wir ein paar Bauchschmerzen dabei haben, derzeit auch die Knappen zu jenen Spitzen-Klubs zu zählen, sollten sich die Königsblauen nun doch als Nutznießer der bedrohlich abflachenden Leistungskurve der Hausherren erweisen. <p>  Der Hang zu unerquicklich anmutender, aber umso erfolgreicherer Arbeit steht Schalke nun sicherlich auch in der Volkswagen-Arena ausgesprochen gut zu Gesicht; gegen demoralisierte Hausherren sollte schon allein das in Besitz befindliche Momentum für ein weiteres Erfolgserlebnis bürgen.  </pre>


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<pre>Derlei Überraschungen sind jedoch vermutlich kaum im obersten Tabellendrittel vorgesehen, in dem es nach unserer Erwartung allenfalls zu kleineren Veränderungen kommen dürfte: Scheinen die Bayern auch dank der Neuzugänge Arturo Vidal und Douglas Costa wieder einmal viel zu stark zu sein, um im Kampf um die Schale den Anschein von Spannung aufkommen zu lassen, trauen wir dahinter der Werkself aus Leverkusen die Rückkehr auf den einstmals angestammten Vize-Platz zu.  <p> In den ersten vier Saisonduellen trafen die Wölfe nämlich nur zwei Mal ins gegnerische Gehäuse.  <p>  Zumindest die aktuellen Statistiken spiegeln jene Quotenlage nur unzutreffend wider. In den letzten sieben Liga-Spielen konnte 1899 lediglich zwei Siege einfahren und dürfte bei einer neuerlichen Pleite gegen die Hertha vor neuen Krisenwolken stehen. <p> Zu konstant und sehr souverän präsentierte sich die TSG in dieser Spielzeit. „Wir sind ein absolutes Top-Team der Liga. Wir sind seit 15 Spielen ungeschlagen, das spricht für uns“, strotzt Kerem Demirbay voll Selbstvertrauen. <p>  Weitere Abgänge sollen noch vor dem Bundesliga-Auftakt folgen. Als Kandidaten werden dabei insbesondere Janek Sternberg (wohl zu Ferencvaros Budapest), Thanos Petsos und Sambou YatabarÃ© (beide trainieren vorerst mit der U23) gehandelt.  </pre> 


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<pre> „Es hat die glücklichere und nicht die bessere Mannschaft gewonnen“, sagte Torwart Rene Adler, der im Sommer ablösefrei vom HSV nach Mainz wechselte.  <p> In der Fremde läuft es für die Eintracht in dieser Saison viel besser. Mit 18 Punkten aus neun Spielen ist die SGE hinter dem FC Bayern die zweitstärkste Auswärtsmannschaft der gesamten Bundesliga. Allerdings ist Wolfsburg alles andere als ein gutes Pflaster, wie bereits weiter oben erwähnt wurde.  <p>  Allerdings reichten den Wolfsburgern die bisherigen 34 Spieltage nicht, um den Liga-Verbleib zu schaffen. Warum sollte es ausgerechnet jetzt klappen — in einer Situation, in der Wille, Kampfgeist und Nervenstärke gefordert sind? <p>  „Die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, tut allen richtig gut. Wir kloppen nicht das Ding nach vorn, wir haben Ballbesitz — das ist attraktiver Fußball“, meinte Lewis Holtby, der vor Titz‘ Amtsantritt schon ausgemustert war und auch gegen Schalke getroffen hat. <p>  Machte der Elf von Christian Streich in der Vorsaison mit nur 32 Treffern die zweitschlechteste Torausbeute der Bundesliga zu schaffen, stand nun gleich einmal ein ungeheuerlicher Chancen-Wucher der beabsichtigten Besserung im Weg.  </pre>


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<pre> Bremen-Sportdirektor Frank Baumann: „Natürlich würden wir gern mal zu null spielen und wir haben vielleicht etwas mehr zugelassen als sonst, sind aber defensiv immer noch gut gestanden.“  <p> Diese hätten es aber auch schon am vergangenen Spieltag in Mainz sein können. Aber Yunus Malli schoss beim Stande von 1:1 freistehend am Tor vorbei und Daniel Didavi traf nur den Pfosten. Somit konnte Labbadia auch im 5. Anlauf sein Auftaktspiel als Trainer in der Bundesliga nicht gewinnen.   <p> Augsburg kommt dagegen als achtbestes Auswärtsmannschaft in die VW-Stadt und hat von jüngsten drei Auftritten in der Fremde keinen verloren — einem Sieg (3:1 in Hannover) stehen zwei Remis gegenüber (1:1 in Dortmund und zuletzt 0:0 in Leverkusen). <p>  Nach der Länderspielpause ist die Borussia am 1Spieltag gezwungen, rasch wieder in die Erfolgsspur zu finden. Nur mit einem Sieg beim VfB Stuttgart kann der Sinkflug gestoppt werden. Allenfalls geht es noch weiter nach unten — Rang 8 ist nur zwei Punkte entfernt.  <p> Allerdings reisen die Darmstädter mit breiter Brust ins Schwabenland, nachdem am Dienstag im DFB-Pokal gegen Hannover 96 (2:1) der erste Achtelfinaleinzug seit 14 Jahren glückte.  </pre>


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<pre> Die nicht ganz so schadlos durch den Sommer gekommene Hintermannschaft wurde derweil kaum auf Herz und Nieren geprüft; die Bremer könnten aber durchaus davon profitieren, dass sich neben Innenverteidiger Süle auch die Doppelsechs (Rudy/Schwegler) fortan bei anderen Klubs verdingt.  <p> Infolge der in Bremen kassierten 0:1-Schlappe wartet der VfB Stuttgart auch nach dem achten Anlauf weiterhin auf einen Auswärtssieg: Am kommenden Freitag droht das im Ländle gastierende Leverkusen obendrein die bis dato makellose Heimbilanz des Aufsteigers ins Wanken zu bringen.  <p>  Deshalb sagte Hoffenheim-Coach Julian Nagelsmann nach der BVB-Partie: „Es ist in Ordnung, wenn man gegen Dortmund Unentschieden spielt, auch wenn ich gerne gewonnen hätte. Denn Chancen hatten wir einige, um das Spiel für uns zu entscheiden.“ <p>  Saisonübergreifend wurden allerdings nur noch zwei der letzten fünf Bundesliga-Heimspiele gewonnen. Allein gegen die Top-Teams aus Dortmund (0:2) und München (2:3) setzte es dabei fünf Gegentore.  <p> Dass in den vorherigen sieben Partien beiden Parteien kein einziger Sieg gelang, war dem Spielgeschehen dann erwartungsgemäß auch deutlich zu entnehmen: Namentlich auch den Berliner Spielern standen die Versagensängste am vergangenen Samstag ins Gesicht geschrieben.  </pre>


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